Beiträge

Skarpnäck Fria Skola –
Freie Schule Skarpnäck

Eine Schule ganz nach der Philosophie der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach M. Rosenberg? Es gibt sie! Hier die Übersetzung eines Berichtes über die erste und lange Zeit einzige „Giraffen-Schule“.

Am 10. April 2008 öffnete die Skarpnäck Fira Skola 1 („Freie Schule Skarpnäck“, „SFS“) am Rande von Stockholm, Schweden, das erste Mal ihre Tore für außenstehende Beobachter 2 aus den Vereinigten Staaten, Europa, einschließlich Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden und der Schweiz.

Der vorliegende einführende Bericht über die SFS vollzieht den Werdegang dieser Schule nach, angefangen vom Entstehen der Vision, dem Saatkorn, bis hin zur Blüte dieses erfolgreichen Programmes – einer Orchideen-Blüte 3 im Dschungel der Bildungslandschaft 4. Dieser Bericht soll veranschaulichen, dass ein Unterricht, der auf Mitgefühl basiert, tatsächlich zu einem wettbewerbsfähigen Produkt am pädagogischen Marktplatz werden kann.

Dieser Bericht umfasst fünf Teile. Die ersten zwei sind Beschreibungen, die anderen drei haben eher analytischen Inhalt.

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Freie Schulwahl Webseite

Seit dem Jahr 2009 arbeitet die Aktions- und Verhandlungsgruppe „Freie Schulwahl“ für die finanzielle Gleichstellung der Freien Schulen mit den konfessionellen Schulen. Sehen Sie hier Bilder und Videos von den drei letzen Bürgerinitiativen, der aktuellen Klage beim Verfassungsgerichtshof, und lesen Sie Hintergrundinformationen zu den neuesten Ereignissen:

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Europäisches Netzwerktreffen für Vertretungen von Schulen in freier Trägerschaft

Bericht vom ersten Netzwerktreffen der Vertretungen Europäischer Dachverbände

Vernetzung Europäischer Dachverbände

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Konferenz über Elternrechte in der schulischen Erziehung

Eine offizielle „Europäische Charta der Elternrechte“ könnte als Argument in Verhandlungen mit den Gesetzgebern von Bedeutung sein.

Seminar über Elternrechte in der Erziehung

Antwerpen

Veranstalter:
ELA „European Association for Education Law and Policy“
und ECNAIS European Council of National Assotiations of Independent Schools“ (neben EFFE die zweite große Europäische Dachorganisation für Vertretungen von Schulen in freier Trägerschaft).

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Wozu freie Schulen?

Die Freien Schulen haben im Herbst 2016 beim Verfassungsgerichtshof Klage um finanzielle Gleichstellung mit konfessionellen Privatschulen eingereicht. Die gerechte Finanzierung aller Schulen ist in den meisten europäischen Staaten bereits umgesetzt. Warum nicht auch in Österreich?

In Österreich beobachten wir nämlich eine beunruhigende Schieflage: Freie Schulen erhalten nur ein Zehntel jener Gelder, die vom Staat für öffentliche und konfessionelle Schulen aufgebracht werden, der Rest muss von Eltern getragen werden.
Warum?
Meist sind es die gleichen alten Argumente: -„Freiheit kostet eben!“ „Der Staat soll zuerst das öffentliche System verbessern.“ „Wozu soll der Staat Schulen für Reiche finanzieren?“

„Freiheit kostet eben.“
– Wollen wir das?

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Schulen in freier Trägerschaft klagen auf Gleichbehandlung

Es ist als würde Wettläufern an der gleichen Startlinie unterschiedliches Schuherk gegeben: die Hälfte von ihnen erhält moderne Laufschuhe, die andere Hälfte alte Sandalen. Sollten sie damit nun das gleiche Ziel erreichen, so wäre das kein fairer Wettbewerb, sondern ein unwürdiges Schauspiel.

Einreichung einer Klage beim VfGh

Pressekonferenz, 8.11.2016

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Zweite Weltkonferenz zum Erziehungs- und Bildungsrecht

Aus der ganzen Welt kamen die Teilnehmer und um sich mitzuteilen und zu vernetzen: Juristen, Experten, engagierte Personen aller Religion und Sprachen.

Programm / Teilnehmer

Organisiert von der
EUROPEAN ASSOCIATION FOR EDUCATION LAW AND POLICY (ELA),
UNESCO RIGHT TO EDUCATION CHAIR AT THE COLLEGE OF EUROPE,
University of Antwerp,
FREE University of Brussels, in Zusammenarbeit mit regionalen ELAs.
Finanziert durch die Regierung von Luxemburg und die Europäische Kommission.

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Lernumgebung und Schulkultur

Das Konzept „Schulkultur“ bildet die Basis einer eigenen Schulidentität, und die wiederum ist Voraussetzung für ein gesundes und sicheres Lernumfeld.
Vorbemerkung:
Im folgenden Artikel geht es um ein Konzept, das ein Gegengewicht darstellt zu einseitiger Konzentration auf Normierung und Evaluation eines Teilbereiches akademischen Wissens, wie es z.B. in „Bildungsstandards“ geschieht. Das Konzept „Schulkultur“ umfasst die Elemente Freiheit und Rückhalt gleichermaßen, indem es das Entstehen einer eigenen Kultur fordert, die entsprechend des Umfeldes und der Akteure eine bestimmte Form annimmt, derem Gesetzmäßigkeit klar darstellbar ist, daher Stabilität gibt, dennoch lebendig bleibt und sich weiter entwickelt.

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Das Dänische Schulmodell

Ist es nicht selbstverständlich, stets die best geeigneten Lehrerinnen und Lehrer anzustellen, wenn man Wert auf ein harmonisches Schulklima und gute Ergebnisse legt? Wettbewerb kann auch freundlich sein – indem man einander zur Leistung ermutigt.
Schulautonomie unter staatlicher Aufsicht

In Dänemark ticken die Uhren anders. Doch auch sie gehen richtig!

Dort wird den Eltern zugemutet, in ihrer Verantwortlichkeit für ihre Kinder so weit zu gehen, selbst die Evaluationsergebnisse ihrer Schule zu begutachten (und deren Veröffentlichung ist gesetzlich vorgeschrieben), und so in Eigenverantwortung zu entscheiden, ob eine Privatschule jene Ergebnisse liefert, die sie für ihr Kind wünschen.

In Dänemark erhalten alle Privatschulen einen Pauschalbetrag von etwa 70% jener Kosten pro Kind, die der Staat pro Schüler in öffentlichen Schulen aufwendet.

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Die Dreifache Schul-Autonomie

Der Begriff „dreifache Schul-Autonomie“ wurde von uns gemeinsam erarbeitet, als wir versuchten, alle Faktoren zusammenzufassen, die Freie Schulen benötigen.

Ideen zu einer Erneuerung des österreichischen Schulsystems

Im Mai 2013 fand ein ausgedehntes Arbeitstreffen mit Per Kristensen aus Dänemark statt, um mit Hilfe seiner Erfahrung die thematischen Säulen zu definieren, auf denen freie Schulen in Europa optimal gedeihen könnten. Lässt sich ein Konzept erstellen, das zusammenfasst, was nichtkonfessionelle private Schulen benötigen um zu florieren? Kristensen ist Lehrer und Schulgründer, und als Vorstandsmitglied von ECNAIS  hat er jahrelange Erfahrung mit europäischen freien Schulen, die er oft besucht, kennen gelernt und aktiv unterstützt hat.

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